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Energieausweis - was Sie als Immobilieneigentümer wissen sollten

  • Warum benötige ich als Eigentümer eines Hauses / einer Wohnung einen Energieausweis?
    Bei Vermietung oder Verkauf einer Immobilie muss spätestens bei der Besichtigung ein Energieausweis vorgelegt werden.
    Ein Energieausweis zeigt, wie es um den energetischen Zustand eines Gebäudes bestellt ist, und schlägt Modernisierungsmaßnahmen vor, mit denen der Energieverbrauch reduziert werden kann.
    Den Energieverbrauch bzw. -bedarf kann man nun mit anderen Objekten vergleichen. Energieeffiziente Gebäude erzielen dabei eine Wertsteigerung.


    Welche Arten des Energieausweises gibt es?

    Es gibt den Energieausweis in zwei Varianten:

    Den Bedarfs- und den Verbrauchsausweis

    Der Bedarfsausweis enthält objektive Angaben zum Energieverbrauch. Er weist die energetische Qualität eines Gebäudes auf der Basis einer technischen Analyse aus.
    Der
    Verbrauchsausweis gibt den Energieverbrauch der Gebäudenutzer bei Heizung & Warmwasser in den letzten 3 Jahren an. Das Ergebnis ist stark vom individuellen Nutzungsverhalten der jeweiligen Bewohner abhängig.

  • Welche Auswirkungen hat der Energieausweis?
    Vom Energieausweis profitieren alle:

    • Mieter und Verbraucher können ablesen, ob sie tendenziell mit „hohen“ oder „niedrigen“ Energiekosten rechnen müssen. Das ist eine Entscheidungshilfe bei der Wohnungssuche und ermöglicht den Vergleich verschiedener Objekte.

    • Vermieter / Verkäufer haben mit dem Energieausweis ein zusätzliches Marketinginstrument. Mit steigenden Nebenkostenbelastungen wird in Zukunft Energieeffizienz zum eigenen Qualitätsmerkmal auf dem Immobilien-Markt.

    • Für Eigentümer, die sich über die energetische Qualität ihrer Immobilie informieren wollen, stellt der Energieausweis eine wichtige Erstinformation mit Modernisierungsempfehlungen dar.

    • Wohnungsunternehmen und öffentliche Gebäudeeigentümer können ihren Bestand energetisch durchleuchten und erhalten so wichtige Entscheidungskriterien für die Instandsetzung- und Modernisierungsplanung von Objekten.

    • Die Umwelt: Mehr Transparenz im Gebäudebereich hilft Energie zu sparen - und das eingesparte CO2 vermindert den Treibhauseffekt.

  • Womit muss ich rechnen, wenn mein Energieausweis schlechte Werte ausweist?
    Sie müssen damit rechnen, dass sie langfristig nur schwer einen Mieter oder Käufer finden werden. Außerdem wird ein schlechter Wert im Energieausweis langfristig Auswirkungen auf die erzielbare Miethöhe bzw. den Kaufpreis haben.

    Wem muss ich einen Energieausweis zur Verfügung stellen?
    Sie müssen – und das (neu) seit 1.5.2014 – unaufgefordert (nicht mehr erst auf Nachfrage) den Energieausweis bei Besichtigungen allen Interessenten vorlegen, d.h. ihn nicht aus der Hand geben und auch keine Kopie erstellen.
    Dem Neumieter bzw. Erwerber Ihrer Immobilie muss der Energieausweis übergeben werden.

    Ebenfalls neu seit 1.5.2014: Die Energiewerte inkl. weiterer Angaben aus dem Ausweis müssen bereits in Zeitungs- und Internetanzeigen und anderen Werbemitteln angegeben werden!

  • Womit muss ich rechnen, wenn ich in Werbe-Anzeigen (u.a.) keine Energiewerte angebe und auch bei Besichtigungen nicht vorlege?
    Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit, die mit hohen Bußgeldern von €5.000 bis zu €15.000,- geahndet werden kann.

    Wer trägt die Kosten des Energieausweises und wie hoch sind sie?
    Die Kosten des Energieausweises trägt der Eigentümer, die Kosten können nicht auf den Mieter umgelegt werden!

    Wer ist verantwortlich dafür, dass ein Energieausweis vorliegt?
    Der jeweilige Eigentümer der betreffenden Immobilie, nicht der Mieter, auch nicht Ihr Makler – auch wenn wir natürlich gerne unterstützend zur Seite stehen!

  • Wie lange gilt der Energieausweis?
    Der Energiepass gilt für 10 Jahre ab Erstellung, solange keine baulichen Veränderungen am Gebäude vorgenommen werden und sofern auf dem Ausweis Seite 1 nichts anderes vermerkt wurde.

    Seit wann ist der Energieausweis generell Pflicht?

    • Seit dem 1.7.2008, für Gebäude die bis 1965 errichtet wurden,
    • Seit dem 1.1.2009, für Gebäude die nach 1965 errichtet wurden,
    • Seit dem 1.7.2009, auch für Nichtwohngebäude.

    Wichtig: Selbstgenutzte Einfamilienhäuser brauchen keinen Energieausweis!

  • Bedarfs- oder Verbrauchsausweis - wer hat noch die Wahl?
    Welchen Ausweis Sie benötigen, oder ob Sie die freie Wahl haben, zeigt Ihnen der Produktfinder unseres Kooperationspartner Energieausweis48 (oben).

    Bedarfsausweis im Full Service: Der Bedarfsausweis spiegelt die energetische Qualität Ihrer Immobilie wider. Energieausweis48 unterstützt Sie bei der Datenaufnahme mit geprüften Objektbesichtigern.

    Verbrauchsausweis im Self Service: Der Verbrauchsausweis basiert auf den gemessenen Verbräuchen der letzten 3 Jahre und spiegelt somit das spezifische Nutzerverhalten der Bewohner wider. Die Datenaufnahme und –eingabe erfolgt im Self Service durch Sie als Besteller.

    Woher bekomme ich einen Energieausweis?
    Von unserem Kooperationspartner Energieausweis48: Nach vollständiger Dateneingabe wird Ihnen der Energieausweis innerhalb von 48 Stunden von einem zertifizierten Energieberater ausgestellt bzw. ein Termin zur Objektbesichtigung vereinbart.

    Oben links auf dieser Seite gelangen Sie direkt zum Angebot von Energieausweis48.


15 Tipps um Ihre Immobilie erfolgreich privat zu verkaufen

1. Sämtliche Unterlagen vorbereiten (Pläne, Baulastenauskunft, Beschluss-Sammlung, ca. 20 gesamt).

2. Energieausweis beschaffen - bereits in Zeitungsanzeigen Pflicht, sonst drohen Bußgelder.

3. Über Marktpreise und Vergleichsimmobilien informieren (! Angebotspreise sind keine Verkaufspreise !).

4. Professionelle Fotos + ausführliches Exposé – was Ihnen die Immobilie wert ist, spiegelt die Präsentation wieder.

5. Werbung in diversen Immobilienportalen – Tipp: beweglich bleiben, um nicht als „Altangebot“ angezeigt. Vorsicht vor Preissprüngen - Suchende bemerken Unsicherheit schnell.

6. Kennen der Zielgruppe der Immobilie - hochpreisige Immobilien benötigen i.d.R. längere Vermarktungszeiten. Betroffene Käuferschichten (Ärzte, Geschäftsführer, Führungskräfte,...) beauftragen ihrerseits oft Makler mit der Suche.

7. Ausreichend Zeit für Kommunikation einplanen - sehr gute Erreichbarkeit ist wichtig. Viele sprechen ungern auf Band, rufen ohne Nummer an und sind dann „verloren“.

8. Interessenten telefonisch prüfen, um Besichtigungstouristen auszuschließen - wer ernsthaft kaufen will, …..

Möchten Sie die restlichen Tipps erfahren? Hier kostenlos pdf anfordern.


10 Tipps wie Sie den richtigen Makler finden

  • Ein seriöser Geschäftspartner (Makler) sollte sich ausreichend Zeit für seine Kunden nehmen, Ihre Erwartungen und Wünsche besprechen und Ihnen die für die Immobilie geplanten Verkaufsaktivitäten genau erläutern. Ebenso kann ein guter Makler die in Frage kommenden Zeiträume für die Verkaufsabwicklung aus mehrjähriger Erfahrung heraus klar benennen, auch wenn keiner gewisse Fristen garantieren kann. Niemals sollte eine Beauftragung unter Zeitdruck erfolgen.
    Wir laden Eigentümer üblicherweise nach einer ersten unverbindlichen Objektbesichtigung, zu einem ausführlichen Gespräch in unsere Büroräume ein. Nur in Ausnahmen, wenn ein Eigentümer nicht vor Ort sein kann, greifen wir auf das Telefon oder besser Videotelefonie zurück. Direkter Kontakt zu Kunden ist uns wichtig.
    ! Gegen die Hinzuziehung externer Sachverständiger (Immobilien betreffend) oder eines Anwalts (für Vertragsprüfungen) sollte ein seriöser Makler nichts einzuwenden haben.

  • Einen guten Vermittler zeichnet aus, beiden Parteien (Verkäufer – Käufer) mit seiner Beratung gerecht werden zu können und deren finanzielle Interessen als Verbraucher zu schützen. Ebenso steht er / sie mit Informationen zur Marktlage und Preisentwicklungen zur Seite und kümmert sich um die Einholung für den Verkauf notwendiger Unterlagen.
    Einen ersten Eindruck bieten hier diverse Bewertungsseiten im Internet sowie eigene Referenzen (vermittelte Immobilien
    ! Hellhörig sollte man werden, wenn nirgends Kundemeinungen und Referenzen über das Unternehmen zu finden sind.

  • Eine gute Beratung und erfolgreiche Zusammenarbeit hängen stark davon ab wie sehr der Kunde seinem Makler vertraut. Nur wenn ein Berater die Wünsche, Bedürfnisse und wirtschaftliche Situation des Kunden genau kennt (und auch die richtigen Fragen stellt), kann er fundierte Vorschläge unterbreiten.
    Um dies zu ermöglichen müssen persönliche und soziale Kompetenzen des Maklers/der Maklerin gut ausgeprägt sein ebenso damit die Fähigkeit, sich in die persönlichen Umstände des Kunden hinein versetzen zu können. In gewissem Maße muss für eine erfolgreiche Zusammenarbeit die „Chemie stimmen“. Das Gesamtbild sollte für den Kunden stimmig sein.
    Hier darf man sich als Kunde nach ersten handfesten Informationen und einem ausführlichen Gespräch gerne auf sein Bauchgefühl und Menschenkenntnis verlassen.
    ! Einwände und Bedenken sollte ein seriöser Makler ernst nehmen und ausräumen können oder auf gewisse Risiken von selbst hinweisen können.

  • Ein guter Makler (Maklerin ebenso) sollte alles ihm/ihr zur Verfügung stehende Wissen in den Arbeitsalltag mit einbeziehen. Dies stellen die Berufsverbände (u.a. BVFI, IVD) ihren Mitgliedern zur Verfügung. Eine Mitgliedschaft in einem solchen Fachverband bringt neben dem Nutzen für den Profi selbst auch eine gewisse Sicherheit für die Kunden mit sich, da beispielsweise Ethikrichtlinien zum Verbraucherschutz für alle Mitglieder einzuhalten sind.
    Wir sind nicht nur im BVFI organisiert, sondern setzen uns auch aktiv für eine Verbesserung des Maklerbildes ein, im Bundeskongress der Immobilienwirtschaft.

  • Bereitwillig sollte ein seriöser Immobilienmakler auch Auskunft über die eigene Ausbildung und die bisherige praktische Erfahrung geben können. Immerhin ist die Bezeichnung „Makler“ in Deutschland nicht geschützt und (noch) nur an geringe Voraussetzungen gebunden.
    Allerdings ist einmal gelerntes schnell überholt, daher sind laufende Fortbildungen genauso wichtig, wie eine fundierte Erstausbildung rund um Immobilien.
    Wir stellen unseren Auftraggebern zum Kennenlernen bereits eine Art Kurzlebenslauf zur Verfügung, damit unser Gegenüber weiß, wer gerade die eigenen 4 Wände betritt und welche Qualifikationen wir mitbringen.
    ! Ein Qualitätsmerkmal ist z.B. ein Berufsabschluss zum Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau, Betriebswirt Grundstücks- und Wohnungswesen oder Kaufmann/Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft.

  • Bereits vor einer Beauftragung sollte ein professioneller Makler seine Fachkenntnis mit der Bewertung der Immobilie beweisen können. Arbeitet man langjährig in der Branche, kennt man den Markt vor Ort und kann über Marktentwicklungen und Kaufpreise / Mieten informieren. Auch Angebot und Nachfrage sollten dem seriösen Makler bekannt sein, welche sich direkt auf die jeweilige Makrolage bzw. Immobilienart auswirken.
    Für den Verkauf von Immobilien erstellen wir zu Beginn eine Wettbewerbsanalyse, die den Wert der Immobilie im Zusammenspiel mit konkurrierenden Angeboten betrachtet. Für Vermietungen erstellen wir eine Mietpreis-Analyse.
    ! Ein um 20% zu hoch angesetzter Angebotspreis kann die Vermarktung von durchschnittlich 66 Tagen auf über ein Jahr erhöhen und den finalen Erlös um weitere durchschnittlich 15% schmälern (zusätzlich zu den bis dahin weiter gelaufenen Finanzierungskosten etc.). Eine gute Vorbereitung ist Ihr Schutz vor Vermögensverlust!

  • Das kommt ganz auf die Lage an. In diesem Fall nicht auf die Lage der Immobilie, sondern des Maklerbüros. In großen Städten sollte ein guter Makler auf konkrete Objektarten spezialisiert sein, im ländlichen, weit gedehnten Raum ist dies oftmals nicht möglich. Hier erkennt man einen professionellen Makler vielmehr an der regionalen Spezialisierung (in einem 20-40km Umkreis um das eigene Büro herum) evtl. mit einem breiter gefächerten Angebot. Doch auch im ländlichen Raum muss ein Maklerbüro kein „Gemischtwarenladen“ sein.
    Wir bewegen uns hauptsächlich in einem ca. 25km Umkreis um unser Büro herum. Das Kerngebiet liegt nahe am Büro (10km). Doch auch umliegende größere Städte, deren Markt uns aus vergangenen Aufträgen bekannt ist, können wir betreuen.
    Spezialisiert sind wir trotz der Lage im ländlichen Raum auf Wohnimmobilien.
    ! „Alleskönner“ oder Makler „die überall sein können“, können vielleicht vieles, aber was können diese richtig?

  • Ein einzelner Makler kann auf professionellem Niveau kaum 20 Kunden zeitgleich betreuen. Dabei sollte man bei der Auswahl des künftigen Dienstleisters nicht nur auf die Bürogröße (Anzahl der Mitarbeiter) an sich achten, sondern vielmehr, wie viele Immobilien pro Makler betreut werden.
    Stephanie Miccoli ist die einzige Immobilienmaklerin im Büro von mAIA (neben dem Architekten Joshua Miccoli), mit Mitarbeiterinnen am Telefon. Daher betreuen wir durchschnittlich 5 Immobilien (oder Suchkunden unserer aktiven Immobiliensuche) zeitgleich. Immer wieder einmal bewerben wir auch Immobilien von Kollegen im Gemeinschaftsgeschäft, wobei dann der jeweilige Kollege die Objektbetreuung leitet, auf diese Weise können wir unseren Kunden trotz unserer regionalen Bindung, ergänzend Ferienimmobilien im Ausland anbieten.
    !Seriosität zeigt sich nicht an der Masse von Angeboten, sondern in der Qualität und Zeitspanne der tatsächlichen Vermittlung.

  • Bereits zu Beginn sollten schriftliche Vereinbarungen über alle wichtigen Faktoren, wie die geplanten Leistungen, Dauer der Zusammenarbeit, Höhe der Provision etc. getroffen sein. Während der laufenden Zusammenarbeit sollte keine Unklarheit herrschen über die Resonanz von Kunden, stattfindende Besichtigungen, Marketingaktivitäten und Änderungen am Markt, die evtl. Anpassungen erfordern.
    Unsere Auftraggeber erhalten eine Leistungsgarantie, die bei Nichteinhaltung eine außerordentliche Kündigung ermöglicht. Ebenso werden durchgeführte Aktivitäten und Kundenkontakte für Auftraggeber jederzeit abrufbar dokumentiert.
    ! Vorsicht bei Maklern, die gar keine Verkäuferprovision verlangen. Erhalten Sie hierfür weniger Leistungen oder wird Ihr Objekt durch eine höhere Käuferprovision unattraktiver beworben?

  • Der Beruf des Immobilienmaklers entstand als reine mit Fakten unterlegte, Emotionen außen vor lassende Vermittlung zwischen Verkäufern und Kaufinteressenten.
    Doch diese Tätigkeit hat sich bis heute stark über die reine Vermittlung bzw. Nachweistätigkeit (das bloße Nennen von Adressen) hin zu einer komplexen Dienstleistung weiter entwickelt.
    Fundiertes Basiswissen in allen Bereichen der Immobilienbranche ist unerlässlich. Da sich jeder dieser Einzelbereiche heute schnell verändert und die Anforderungen stetig wachsen, geben wir bei mAIA ganz bewusst Spezialthemen auch den Spezialisten weiter (Finanzierungsberater, Energiebeter, usw.) und bleiben mit unserer Tätigkeit in dem Kernbereich, den wir besonders gut beherrschen.
    ! „Alles Können, was man im Stande ist zu tun, das ist nach meiner Ansicht das größte Unglück.“*2 – kein professioneller Makler wird alle heute möglichen Services alleine erbringen. Doch er/sie sollte die richtigen Ansprechpartner für die zahlreichen Gebiete zur Hand haben.

    *1 Gaius Lucilius (nach 180 - 103 v. Chr.), römischer Dichter, der maßgeblich an der Entwicklung der Satire beteiligt war und ihr ihre heutige Bedeutung gab

    *2 Louis Adolphe Thièrs (1797 - 1877), französischer Historiker und Politiker, zeitweise Ministerpräsident und Präsident der Republik


Im Netzwerk stark

Mit Immobilienkauffrau Stephanie Miccoli sind Sie nicht alleine: 
wir greifen zurück auf die Kompetenz und Erfahrung einer Vielzahl von Spezialisten, mit denen wir im Netzwerk zusammen arbeiten, z.B. 

- mit anderen Maklern im BVFI - Bundesverband für die Immobilienwirtschaft, derzeit über 12.000 Makler deutschlandweit + zusätzlich regionale Netzwerke

- bei professionellen Geschäftskontakten, wie
Steuerberatern, 
Rechtsanwälten,
Notaren etc.  können spezifische Fragen umgehend geklärt werden; 

- Handwerker-Kontakte: notwendige Renovierungsangebote halten wir bei Bedarf vor einem Verkaufsabschluss bereit, um so zu mehr (Kalkulations-)Sicherheit bei der Entscheidung der Käufer beizutragen.

- Energieausweis: den seit 2009 gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweis können Sie über unsere Kontakte zu Energieberatern für Ihre Immobilie erstellen lassen, Sie übergeben uns lediglich die notwendigen Unterlagen, den Rest erledigen wir.

- bei unseren kooperierenden Hausverwaltungen können Teilleistungen wie Nebenkostenabrechnungen beauftragt werden oder unterbreiten auf Anfrage umfangreichere Angebote.


Auslandsimmobilien

Wollen Sie schon heute für Ihren Alterswohnsitz im Ausland, zum Beispiel Italien, Spanien oder Zypern vorsorgen, der sich - bis Sie ihn nutzen wollen - selbst durch Vermietung als Ferienimmobilie abzahlt? 
Oder suchen Sie schon lange nach Ihrem eigenen Heim im präferierten Urlaubsort der Familie? 
Haben Sie die Auslandsimmobilie Ihrer Wahl vielleicht schon gefunden und suchen nun einen Partner vor Ort für die Weitervermietung oder den Wiederverkauf? 

Mit unserem Netzwerk in viele Länder der Welt (ebenso Ungarn, Türkei, Frankreich, Schweiz, Österreich, Malta) sind wir auch im Ausland Ihr kompetenter Vermittler und Ansprechpartner bei der Vermarktung oder Suche einer Immobilie. Sie haben mit uns Ihren Ansprechpartner hier, wir vermitteln den Kontakt ins Ausland nur an Makler und Firmen, die uns selbst bekannt sind.


Geldwäschegesetz (GWG)

Erst, wer ernsthaft Interesse am Kauf einer Immobilie hat, muss sich dem Immobilienmakler gegenüber vollständig ausweisen. Damit kann dieser seiner Verpflichtung zur Einhaltung des Geldwäschegesetz erfüllen. Da Ihre Ausweis-Angaben auch für die Erstellung des späteren Notarvertrags benötigt werden, entsteht dem Erwerber hiermit kein doppelter Aufwand.

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Widerrufsbelehrung bei Immobilienanfragen, in 2 Minuten erklärt


Drei wichtige Aspekte für den Investmentkauf

  • Lage, Lage, Lage (ist sicher bereits bekannt), aber: gute Lagen bieten auch kleinere Renditen. Ein gutes Mittel für die eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten finden. Das Investment muss zum Anleger passen.

  • Der Einkauf entscheidet über den Erfolg: die günstigen Finanzierungen treiben vielerorts die Preise hoch. Daher stets hinterfragen: lässt sich der Angebotspreis seriös rechtfertigen oder liegt er bereits viel zu hoch? Hierfür erstellen wir auch Marktwert-Ermittlungen!

  • Die Gebäudesubstanz: erfüllt das Objekt die aktuellen Anforderungen an die Energieeffizienz? Oder wie viel muss investiert werden für die anstehende Sanierung, die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen, oder der Herstellung eines annehmbaren Wohnstandards? Auch hier stehen wir als Architektur und Maklerbüro gern hilfreich zur Seite!


Einbruch – wie vermeiden?

Durch unsere langjährige Erfahrung als Architekt im Baubereich und als Immobilienmaklerin, die schon viele verschiedene Objekte gesehen hat, haben wir uns vor einigen Jahren am eige­nen Haus die Frage gestellt, was man zum bestmöglichen Schutz vor Einbrechern tun kann.

Die Grundfragen:
1. Wie hält man Einbrecher draußen?
2. Was tun, wenn doch einer oder mehrere rein gekommen sind?

1. Wie hält man Einbrecher draußen?

a) das Grundstück sichern:
+ mindestens: Bewegungsmelder und Licht
++ besser: Kameras mit Alarmfunktion
++ oder Lichtschranken ggf. gekoppelt mit Sensoren (was jedoch schnell teuer werden kann)

b1) Alarmanlagen:
- eine gute Sache, aber teuer
- verhindern das Eindringen nicht!
- lockt unter Umständen eher Täter an
- wenig Abschreckung (wegen Fehlalarmen und fehlender Aufmerksamkeit des Umfelds)

b2) Barrieren schaffen
+ ist günstiger und sorgt wie eine Alarmanlage bei Eindringen für Lärm
+ außerdem suchen sich Einbrecher schnell leichtere Ziele als Ihr künftig gesichertes Haus (ff.)

c) Klettermöglichkeiten eliminieren:
- Rankgerüste, Fallrohre am Balkon, …
- nahe stehende Bäume, ausladende Äste
- herumliegende Leitern

d) Öffnungen sichern:
+
Fenster: + Rollläden ganz runter ggf. Aufschiebesperre nachrüsten
+ Aufhebelschutz Neubau: WK/RC 1 (Basis) - 6 (sehr gut) Widerstandsklasse/Resistance Class
Altbau: Riegel nachrüsten
abschließbare Griffe
+ Festverglasungen wo Öffnungen unnötig sind
+ nicht gekippt lassen!

+
Haustür: + massiv
+ viele Schließer
+ gutes Schloss (mit Innenknauf zum abschließen)
++ zusätzlich noch Riegel oder Balken

Achtung: immer die Fluchtmöglichkeit bedenken! (auch bei Brand/Rauch)

+
Lichtschächte/Kellerfenster: - wo möglich vermeiden
+ sicher nachrüsten (Gitter,...)



2. Was tun, wenn doch einer oder mehrere rein gekommen sind?

Wer nach 1. a-d trotzdem eindringen konnte, hat bis dahin viel Lärm gemacht. Sie wissen, dass jemand da ist und können sich darauf einstellen/vorbereiten:

a) Hilfe holen:
+ Telefon oder Handy in der Nähe haben

b) Innentüren als weitere Schutz-Barrieren
+ sichern Sie Ihren Weg ins Schlafzimmer (z.B. alle im EG + die OG-Tür zum Treppenhaus)
abends Türen abschließen, 🔑 auf eigener Seite stecken lassen!
+
Türriegel nachrüsten, an Türen die nicht von Ihrer Seite verschlossen werden können (WC)

Wer zu Ihnen will, muss viel Lärm machen und einige Türen überwinden:
Sie gewinnen Zeit
Im Bestfall gibt der Einbrecher auf

Achtung: den Keller nicht vergessen!

c) innerliche Vorbereitung während des Wartens auf die Polizei
- gibt es eine Fluchtmöglichkeit?
- würde man sich ergeben?
- würde man zur Selbstverteidigung greifen?


! Was man im Ernstfall tun würde, muss jeder selbst und ganz alleine entscheiden. Hiermit soll in keinem Fall zu illegalen Taten aufgerufen, lediglich gedanklich angeregt werden.

Man weiß nie, auf wen man in einem solchen Fall trifft, da wohl auch die meisten Einbrecher Begegnungen zu vermeiden versuchen. Doch gibt es auch hier Gewaltbereite und andere... !


Zum Abschluss:

  • Ein Rat: Beutemöglichkeiten im EG lassen (bspw. den Autoschlüssel in der Diele), so wird eine Erpressung dessen am Bett unnötig/unwahrscheinlicher.

  • Vorbereitet sein. Ab und an geistig Situationen und Handgriffe durchgehen/mit dem Partner durchsprechen. So ist man auch im Schockzustand nicht völlig hilflos.

  • Legale Waffen oder Gegenstände, die zur Verteidigung genutzt werden können in Griffweite haben


Hinweis: Die selben Strategien und Simulationen sind auch hilfreich für einen Brandfall, Sturmschäden und andere Situationen, die einen im Ernstfall überraschend treffen.
Diese kann man ebenso einmal ausarbeiten und sich gedanklich darauf vorbereiten.


Kaminofenbesitzer - 4 Tipps für mehr Sicherheit

  • CO-Warner installieren. Preis ca. 50€ - steigt die Kohlenmonoxidkonzentration im Raum ertönt ein Warnsignal. http://www.kohlenmonoxidmelder.com

  • Dichtungen kontrollieren! Klappert die Tür, wenn Sie im geschlossenen Zustand mit dem Finger an den Ecken drücken? Dann schließt die Tür nicht dicht ab. Die Dichtungen sind bei geöffneter Tür gut zu erkennen, Sie dürfen keine Lücke aufweisen

    (Foto: geöffnete Ofentür von innen)
    Tipps fuer Kaminbesitzer

  • Glasdichtungen und Halterungen kontrollieren. Auch hier mit dem Finger prüfen und Schrauben ggf. nachziehen.

  • Sind alle Luftzuführungen frei?

Wir empfehlen Ihnen eine solche Prüfung hin und wieder von einem Fachmann durchführen zu lassen, z.B. vom Installateur im Rahmen der Heizungswartung - dann sind Sie auf der sicheren Seite.


Brandgefahr durch Wäschetrockner

Ein Wohnungsbrand, ausgelöst durch ein Haushaltsgerät – einfach so, ohne dass ein Bedienungsfehler gemacht wurde. Verursacher für derartige Schäden ist laut Brandexperten am häufigsten der Wäschetrockner. Daher sollte der Aufstellraum mit einem Rauchmelder ausgestattet sein und immer jemand im Haus / Wohnung. Hier ein Bericht des SWR der die Gefahr in einem Brandlabor veranschaulicht hat

http://www.swr.de/marktcheck/brandgefahr-durch-waeschetrockner/-/id=100834/did=17666010/nid=100834/1qrivdr/


Anleitung & Tipps zum Stromanbieter-Wechsel

  • Wissen was man wirklich braucht: den persönlichen Bedarf ermitteln

    a) Abrechnungen der letzten 3 Jahre anschauen (im Bestfall bereits regelmäßig aufgelistet),

    b) einen Durchschnittsverbrauch ermitteln,

    c) ggf. einen Puffer einplanen, wenn Veränderungen absehbar sind
    (neue Energie sparende Geräte wurden kürzlich angeschafft oder sind demnächst geplant, ein Kind kommt hinzu oder wird ausziehen, …)

  • Tipps für den späteren Vergleich:

    - Vertragslaufzeit max. so lange wie Preisgarantie wählen. Idealerweise höchstens 12 Monate, da sich innerhalb eines Jahres vieles in Sachen Preis entwickelt. Wenn der eigene Versorger günstige Neukundentarife im Tarifcheck anbietet, Sie jedoch eine Erhöhung erhalten haben, ist ein Wechsel ratsam, da kaum ein Versorger seinen Bestandskunden die selben guten Neukundentarife weiter gibt.

    - keine Tarife mit: Kaution, Vorauskasse oder Paket-Tarifen. Auch Energieversorger können Pleite gehen und Ihr Geld ist dann weg.

    - Einmalige Boni nicht in die Gesamtkosten einrechnen lassen. Diese kommen erst ab dem 2. Jahr zum Tragen und würden nur den Vergleich verfälschen.

    - kWh-Preise beachten, nicht nur den Gesamtpreis! Bei einem hohen Stromverbrauch ist eine günstige Kilowattstunde meist wichtiger als die Grundgebühr. (dies kann man schnell anhand der individuellen Verbrauchsschwankung aus den Vorjahren nachrechnen)

    - Bewertungen von in Frage kommenden Anbietern quer lesen. Wenn ein Anbieter von vielen abgewertet wird; weil z.B. der Wechsel nicht klappte und trotzdem Geld abgebucht wurde oder anderes Gravierendes; sollte man dies berücksichtigen.
    Trotz allem gibt es immer und überall unzufriedene Kunden. Strom, Gas und Telefon/Internet sind heutzutage nun mal ein „Massenprodukt“.

    - Umzug: Wer in eine neue Wohnung/Haus einzieht, kann i.d.R. innerhalb von 4 Wochen rückwirkend zum Tag der Übergabe zum Wunsch-Anbieter wechseln, auch dann, wenn man bspw. durch den Vermieter vorerst beim Grundversorger angemeldet wurde.

  • Wann vergleichen?

    a) rechtzeitig vor Ende der vertraglichen Laufzeit (= Kündigungsfrist zzgl. 3-4 Wochen Puffer für Verzögerungen) den Tarifvergleich vornehmen.

    b) bei jedem Neuvertrag direkt den Termin zum neuen Vergleich fest im Kalender eintragen inkl. dem Datum, wann die Kündigung spätestens beim Versorger eingehen muss (inkl. der KDNR und Mailadresse/Faxnummer). Dies erspart später das erneute raussuchen der Vertragsunterlagen.

    c) der neue Anbieter kündigt den Altvertrag - wenn es einen ausreichenden Vorlauf gibt (sprich die Kündigungsfrist nicht gleich in 2 Tagen abläuft, daher auch der Puffer!).
    Man kann auch selbst kündigen, doch wozu noch? Der Vertragsabschluss geht online und binnen Minuten.

    Sollte dennoch mal etwas mit dem Wechsel zum neuen Anbieter schief gehen oder es eine Verzögerung geben, ist die Energieversorgung immer gewährleistet: Durch den Grundversorger, zum Basistarif.

  • Der finale Vergleich:
    Es gibt mehrere Seiten, auf denen man Preise vergleichen kann, was jedoch wieder einen größeren Zeitaufwand mit sich bringt. Drei Vergleichsseiten haben wir - aufsteigend nach der angebotenen Tarifauswahl (Stand 07/2017) - aufgelistet:
    1.
    www.mut-zum-wechseln.de ("keine Anbieter mit fragwürdigen Geschäftspraktiken bzw. unfairen Vertragsbedingungen.“)
    2.
    www.check24.de ("Mehr als 1.000 Stromversorger mit über 12.500 Tarifen“)
    3.
    www.verivox.de ("über 20.000 Tarifangebote")

    Und nun viel Spaß beim Wechseln, Geld sparen und möglichst noch mit "grünen Tarifen“ die Umwelt schonen.

    Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!

    Oben rechts auf dieser Seite gelangen Sie direkt zum Angebot von verivox.


Richtig heizen und lüften - 10 Tipps

  • Ein Grad weniger Heiztemperatur spart rund 6% Energie und somit Geld. Gerade Räume, die nicht so häufig genutzt werden, müssen nicht rund um die Uhr warmgehalten werden.

  • Etwa eine Stunde, bevor man zu Bett geht, können die Heizkörper um etwa fünf Grad gedrosselt werden - oder man stellt eine automatische Nachtabsenkung an der Heizungsanlage ein. Damit spart man bis zu einem Drittel der Heizkosten.
    Unter 16 Grad sollte die Temperatur aber nicht fallen. Sonst droht Schimmel.

  • Am effektivsten heizt man, wenn sich die Wärme der Heizung zügig und gleichmäßig im Raum verteilt. Deshalb sollten keine Möbel direkt vor den Heizkörpern stehen. Staut sich die warme Luft, müssen bis zu 15% mehr Energie aufgewendet werden.

  • Während der Heizperiode sollte regelmäßig gelüftet werden – am besten mehrmals am Tag für einige Minuten. Staut sich länger feuchte Luft in den Räumen, erhöht das das Risiko von Schimmelbildung.

  • Werden die Fenster länger gekippt, so kühlt die gesamte Wohnung aus. Kurzes (5-10 Min.) Stoßlüften lässt dagegen stickige oder feuchte Luft entweichen, bevor die Wände auskühlen. Am schnellsten geht es, wenn man einen Durchzug herstellt, indem ein zweites Fenster an der gegenüberliegenden Seite der Wohnung geöffnet wird.

  • Sind die Fenster geöffnet, sollte die Heizung vorübergehend ausgeschaltet werden. Geschieht das nicht, versucht der Heizkörper die eingestellte Temperatur im Raum aufrechtzuerhalten. Weil aber kalte Luft hereinströmt, wendet er dazu unnötig viel Energie auf.

  • Zu Beginn der Heizsaison sollte man alle Heizkörper aufdrehen und mit einem Schmetterlingsschlüssel das Ventil öffnen. Einfach ein Glas darunter halten und das Ventil schließen, sobald warmes Wasser heraustritt. So geht man sicher, dass der komplette Heizkörper (und alle im Haus) Leistung erbringt.

  • Die Rollläden sollten nachts geschlossen werden, denn diese isolieren zusätzlich und schützen die Wohnräume so vor den kalten Außentemperaturen. Entsprechend weniger Energie muss die Heizung aufwenden, um die Temperatur zu halten.

  • Türen sollten geschlossen werden, vor allem, wenn manche Räume beheizt werden und manche nicht / weniger. So bleibt die Wärme in den Räumen, die beheizt werden. Andere Räume „mit zu heizen“ ist nicht effizient.
    Zugige Stellen sollten abgedeckt werden, zum Beispiel den Spalt unter der Wohnungstür. Hier kann Wärme entweichen oder kalte Luft hereinströmen.

  • Die günstigste Energie ist die, die erst gar nicht verbraucht wird. Doch auch beim Rest können Verbraucher noch sparen: Ein Haushalt in einem Einfamilienhaus mit 20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch Gas spart zum Beispiel mit einem Wechsel vom teuren Grundversorger zum günstigsten Tarif mit verbraucherfreundlichen Konditionen bis zu 600 Euro.

    Ebenso bei Ölheizungen kann sich eine Bestellung in den Sommermonaten und/oder mit anderen gemeinsam im Geldbeutel schnell bemerkbar machen.


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