Fallen bei Mietimmobilien für Mieter und Vermieter
Dass Geldwäsche im Immobiliensektor vorkommt und in Deutschland noch zu wenig geahndet wird (unter 1% der gemeldeten Fälle), unter anderem wegen der Überforderung der Behörden, darüber haben wir bereits einen Artikel veröffentlicht.
Doch die nachfolgenden Betrugsmaschen sollten Sie kennen, egal ob Sie eine Wohnung oder Haus zur Miete suchen oder selbst Vermieter sind.
Selbst uns waren noch nicht alle dieser Tricks bekannt.
Kontoeröffnung durch Legitimierung:
Wohnungssuchende reagieren auf ein ansprechendes Immobilieninserat. Sie werden dann von den angeblichen Vermietenden oder Hausverwaltenden aufgefordert, sich über ein Legitimationsverfahren zu verifizieren, um einen Termin für die Wohnungsbesichtigung erhalten. Doch über die Legitimierung eröffnen sie tatsächlich ein Girokonto, auf das nur die Kriminellen Zugriff haben und es für Betrug sowie Geldwäsche nutzen.
Zahlungen vor Besichtigung:
Wohnungssuchende werden nach der Kontaktaufnahme über ein Immobilieninserat von dem angeblich Vermietenden informiert, dass er gerade im Ausland ist und daher zur Wohnungsbesichtigung nicht da sein kann. Er bietet daher an, den Schlüssel für die Besichtigung per Post zu senden oder durch eine andere Person zu übergeben. Hierfür sollen die Suchenden vorab eine Kaution oder Zahlung leisten. Sie erhalten danach aber weder einen Schlüssel noch eine Reaktion.
Fake-Mieter*innen:
Dieser Trick war mir als Maklerin jedoch auch noch nicht bekannt, also Vorsicht!
Eine Masche: Betrügende mieten eine Wohnung an, zahlen die geforderte Kaution bar und kündigen den Mietvertrag rasch wieder. Falls die vermietende Person dann aufgefordert wird, die Mietkaution auf ein ausländisches Konto zu überweisen, könnte eine solche Transaktion der Geldwäsche dienen.
Zum vollständigen Artikel der ING mit weiteren interessanten Fakten geht es hier:
Geldwäsche bei der Wohnungssuche: Vorsicht vor Abzocke! – ING
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