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10 Tipps zur Wahl des richtigen Maklers

 Checkliste zur Qualitätsprüfung des Maklers Ihrer Wahl

1. Zeit

Ein seriöser Geschäftspartner (Makler) sollte sich ausreichend Zeit für seine Kunden nehmen, Ihre Erwartungen und Wünsche besprechen und Ihnen die für die Immobilie geplanten Verkaufsaktivitäten genau erläutern. Ebenso kann ein guter Makler die in Frage kommenden Zeiträume für die Verkaufsabwicklung aus mehrjähriger Erfahrung heraus klar benennen, auch wenn keiner gewisse Fristen garantieren kann. Niemals sollte eine Beauftragung unter Zeitdruck erfolgen.


Bei Miccoli Immobilien werden Eigentümer üblicherweise nach einer ersten unverbindlichen Objektbesichtigung, zu einem ausführlichen Gespräch in unsere Büroräume eingeladen. Nur in Ausnahmen, wenn ein Eigentümer nicht vor Ort sein kann, greifen wir auf das Telefon oder besser Videotelefonie zurück. Direkter Kontakt zu Kunden ist uns wichtig.

Tipp: Gegen die Hinzuziehung externer Sachverständiger (Immobilien betreffend) oder eines Anwalts (für Vertragsprüfungen) sollte ein seriöser Makler nichts einzuwenden haben.

 2. Kompetenz

Einen guten Vermittler zeichnet aus, beiden Parteien (Verkäufer – Käufer) mit seiner Beratung gerecht werden zu können und deren finanzielle Interessen als Verbraucher zu schützen. 

Ebenso steht er / sie mit Informationen zur Marktlage und Preisentwicklungen zur Seite und kümmert sich um die Einholung für den Verkauf notwendiger Unterlagen.


Einen ersten Eindruck bieten hier diverse Bewertungsseiten im Internet sowie eigene Referenzen.

Tipp: Hellhörig sollte man werden, wenn nirgends Kundenmeinungen und Referenzen über das Unternehmen zu finden sind.


3. Vertrauen

Eine gute Beratung und erfolgreiche Zusammenarbeit hängen stark davon ab wie sehr der Kunde seinem Makler/seiner Maklerin vertraut. Nur wenn ein Berater die Wünsche, Bedürfnisse und wirtschaftliche Situation des Kunden genau kennt (und auch die richtigen Fragen stellt), kann er fundierte Vorschläge unterbreiten.

Um dies zu ermöglichen müssen persönliche und soziale Kompetenzen des Maklers/der Maklerin gut ausgeprägt sein ebenso damit die Fähigkeit, sich in die persönlichen Umstände des Kunden hinein versetzen zu können. In gewissem Maße muss für eine erfolgreiche Zusammenarbeit die „Chemie stimmen". Das Gesamtbild sollte für den Kunden stimmig sein.


Hier darf man sich als Kunde nach ersten handfesten Informationen und einem ausführlichen Gespräch gerne auf sein Bauchgefühl und Menschenkenntnis verlassen.


Tipp: Einwände und Bedenken sollte ein seriöser Makler ernst nehmen und ausräumen können oder auf gewisse Risiken von selbst hinweisen können.

 4. Verband

Ein guter Makler/Maklerin sollte alles ihm/ihr zur Verfügung stehende Wissen in den Arbeitsalltag mit einbeziehen. Dies stellen die Berufsverbände (u.a. BVFI, IVD) ihren Mitgliedern zur Verfügung.

Eine Mitgliedschaft in einem solchen Fachverband bringt neben dem Nutzen für den Profi selbst auch eine gewisse Sicherheit für die Kunden mit sich, da beispielsweise Ethikrichtlinien zum Verbraucherschutz für alle Mitglieder einzuhalten sind.


Wir sind nicht nur im BVFI organisiert, sondern setzen uns auch aktiv für eine Verbesserung des Maklerbildes ein, im Bundeskongress der Immobilienwirtschaft.


 5. Aus-/Weiterbildung

Über die eigene Ausbildung und praktische Erfahrung sollte ein seriöser Immobilienmakler Auskunft geben können. Immerhin ist die Bezeichnung „Makler" in Deutschland nicht geschützt und (noch) nur an geringe Voraussetzungen gebunden.

Allerdings ist einmal gelerntes schnell überholt, daher sind laufende Fortbildungen (auch über die inzwischen geltenden Pflichtstunden) genauso wichtig, wie eine fundierte Erstausbildung rund um Immobilien.


Wir stellen unseren Auftraggebern zum Kennenlernen bereits eine Art Kurzlebenslauf zur Verfügung, damit unser Gegenüber weiß, wer gerade die eigenen 4 Wände betritt und welche Qualifikationen wir mitbringen.


Tipp: Ein Qualitätsmerkmal ist bspw. ein Berufsabschluss zum Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau, Betriebswirt Grundstücks- und Wohnungswesen oder Kaufmann/Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft.

6. Marktkenntnis

Bereits vor einer Beauftragung sollte ein professioneller Makler seine Fachkenntnis mit der Bewertung der Immobilie beweisen können. Wer langjährig in der Branche tätig ist, kennt den Markt vor Ort und kann über Marktentwicklungen und Kaufpreise / Mieten informieren. 
Auch Angebot und Nachfrage sollten einem seriösen Makler bekannt sein, welche sich direkt auf die jeweilige Makrolage bzw. Immobilienart auswirken.



Für den Verkauf von Immobilien erstellen wir zu Beginn eine Marktwert-Analyse inkl. Wettbewerbsanalyse, die den Wert der Immobilie im Zusammenspiel mit konkurrierenden Angeboten betrachtet. Für Vermietungen erstellen wir eine Mietpreis-Analyse.


Tipp: Ein um 20% zu hoch angesetzter Angebotspreis kann die Vermarktung von durchschnittlich 66 Tagen auf über ein Jahr erhöhen und den finalen Erlös um weitere durchschnittlich 15% schmälern (zusätzlich zu den bis dahin weiter gelaufenen Finanzierungskosten etc.). 
Eine fundierte Verkaufsvorbereitung ist Ihr Schutz vor Vermögensverlust!


7. Spezialisierung oder Generalisierung

Das kommt ganz auf die Lage an. In diesem Fall nicht auf die Lage der Immobilie, sondern des Maklerbüros. In großen Städten sollte ein guter Makler auf konkrete Objektarten spezialisiert sein, im ländlichen, weit gedehnten Raum ist dies oftmals nicht möglich. Hier erkennt man einen professionellen Makler vielmehr an der regionalen Spezialisierung (in einem 20-40km Umkreis um das eigene Büro herum) evtl. mit einem breiter gefächerten Angebot. Doch auch im ländlichen Raum muss ein Maklerbüro kein „Gemischtwarenladen" sein.

Wir bewegen uns hauptsächlich in einem ca. 25km Umkreis um unser Büro herum, haben ergänzend eine Zweigstelle in Pforzheim. Das Kerngebiet liegt näher um das Büro (10km). Doch auch umliegende größere Städte, deren Markt uns aus vergangenen Aufträgen bekannt ist, können wir betreuen - ggf. auch zusammen mit empfehlenswerten, persönlich bekannten Maklerkolleginnen und -kollegen. Spezialisiert sind wir trotz der Lage im ländlichen Raum auf Wohnimmobilien.



Tipp: „Alleskönner" oder Makler „die überall sein können", können vielleicht vieles, aber was können diese richtig?

8. Klasse statt Masse

Ein einzelner Makler kann auf professionellem Niveau kaum 20 Kunden zeitgleich betreuen. Dabei sollte man bei der Auswahl des künftigen Dienstleisters nicht nur auf die Bürogröße (Anzahl der Mitarbeiter) an sich achten, sondern vielmehr, wie viele Immobilien pro Makler betreut werden.



Stephanie Miccoli ist die einzige Immobilienmaklerin im Büro von mAIA. Architektur+Immobilien (neben Architekt Joshua Miccoli). Daher betreuen wir durchschnittlich 5 Immobilien (oder Suchkunden unserer aktiven Immobiliensuche) zeitgleich. 

Immer wieder bewerben wir auch Immobilien von Kollegen im Gemeinschaftsgeschäft, wobei dann der jeweilige Kollege die Objektbetreuung vor Ort leitet, auf diese Weise können wir unseren Kunden trotz regionaler Bindung, ergänzend Ferienimmobilien im Ausland und weitere interessante Immobilien anbieten.

Tipp: Seriosität zeigt sich nicht in der Masse von Immobilienangeboten, sondern in der Qualität und Zeitspanne der tatsächlichen Vermittlung, des wirklichen Verkaufs.


9. Transparenz und Kommunikation

Bereits zu Beginn sollten schriftliche Vereinbarungen über alle wichtigen Faktoren, wie den ermittelten Marktwert/vereinbarten Angebotspreis, geplante Leistungen, Dauer der Zusammenarbeit, Höhe der Provision etc. getroffen sein. Während der laufenden Zusammenarbeit sollte keine Unklarheit herrschen über Marketingaktivitäten, die Resonanz von Kunden, stattfindende Besichtigungen und Änderungen am Markt, die evtl. Anpassungen erfordern.


Unsere Auftraggeber erhalten eine Leistungsgarantie, die bei Nichteinhaltung eine außerordentliche Kündigung ermöglicht. Ebenso werden durchgeführte Aktivitäten und Kundenkontakte für Auftraggeber jederzeit abrufbar dokumentiert.


Tipp: Vorsicht bei Maklern, die gar keine Verkäuferprovision verlangen. Erhalten Sie hierfür weniger Leistungen oder wird Ihr Objekt durch eine höhere Käuferprovision unattraktiver beworben?

10. "Wir können nicht alles"

Der Beruf des Immobilienmaklers entstand als reine mit Fakten unterlegte, Emotionen außen vor lassende Vermittlung zwischen Verkäufern und Kaufinteressenten.

Doch diese Tätigkeit hat sich bis heute stark über die reine Vermittlung bzw. Nachweistätigkeit (das bloße Nennen von Adressen) hin zu einer komplexen Dienstleistung weiter entwickelt.



Fundiertes Basiswissen in allen Bereichen der Immobilienbranche ist unerlässlich. Da sich jeder dieser Einzelbereiche heute schnell verändert und die Anforderungen stetig wachsen, geben wir bei mAIA. Architektur+Immobilien ganz bewusst Spezialthemen auch den Spezialisten weiter (Finanzierungsberater, Energiebeter, usw.) und bleiben mit unserer Tätigkeit in dem Kernbereich, den wir besonders gut beherrschen.


Tipp: „Alles Können, was man im Stande ist zu tun, das ist nach meiner Ansicht das größte Unglück."* – kein professioneller Makler wird alle heute möglichen Services alleine erbringen. Doch er/sie sollte die richtigen Ansprechpartner für die zahlreichen Gebiete zur Hand haben. (*v. Louis Adolphe Thièrs)

Besuchen Sie in Ruhe die Internetseite Ihres gewählten Maklers und machen Sie die Probe. Sollten Sie nach dem Besuch unserer Internetseite, auf der bereits viele der genannten Kriterien angesprochen werden, offene Fragen haben, beantworte ich diese gerne. - Stephanie Miccoli, Miccoli Immobilien 

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Dienstag, 26. Mai 2020