Reform der Grundsteuer

Die reformierte Grundsteuer tritt 2025 in Kraft 

 Stichtag zur Ermittlung: 1. Januar 2022

Baden-Württemberg, Januar 2022 

Das Landesgrundsteuergesetz (LGrStG) bildet ab dem 1. Januar 2025 die neue rechtliche Grundlage für die Grundsteuer.

Die Grundsteuerreform wirkt sich somit erstmals auf die Grundsteuerbescheide für das Jahr 2025 aus.

Allerdings werden die Grundsteuerwerte bereits zum Stichtag 1. Januar 2022 neu festgestellt. 


 Was Eigentümer über die Grundsteuerreform wissen müssen

Ablauf der Neu-Ermittlung der Grundsteuer

1. Durch das Finanzamt: Grundstücksfläche x Bodenrichtwert= Grundsteuerwert

Auf die Bebauung kommt es nicht an.

2. Durch das Finanzamt: Grundsteuerwert x Grundsteuermesszahl = Grundsteuermessbetrag

Um die Grundsteuerwerte an die Verhältnisse anzupassen wurde die neue Steuermesszahl auf 1,3 Promille herabgesetzt.
Der größte Teil des gestiegenen Wertes wird durch die Absenkung der Steuermesszahl bereits ausgeglichen. Hierdurch soll verhindert werden, dass es zu einer Mehrbelastung durch die Grundsteuerreform kommt.
Beispielsweise wird auch das Grundbefürfnis Wohnen" bei der Berechnung berücksichtigt und deshalb die Steuermesszahl bei überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Grundstücken um 30 Prozent reduziert.

3. Durch die Gemeinde: Grundsteuermessbetrag x Hebesatz der Gemeinde = Grundsteuerbetrag

Wie hoch die Grundsteuerbelastung wird, entscheiden die Kommunen vor Ort. Die Kommune legt den sogenannten Hebesatz fest. Sie werden im Amtsblatt oder auf der Internetseite der jeweiligen Kommune veröffentlicht.


Die Finanzämter werden auf den Stichtag 1. Januar 2022 die Grundsteuerwerte neu bewerten und anschließend alle 7 Jahre erneut. Die Finanzverwaltung Baden-Württemberg wird im Laufe des Jahres 2022 die Eigentümerinnen und Eigentümer auffordern, eine entsprechende Steuererklärung abzugeben. In den meisten Fällen benötigt man hierzu lediglich den Bodenrichtwert und die Grundstücksgröße. 

Was es noch über die Grundsteuerreform zu wissen gibt

  • Wer ist verantwortlich für die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts?
    Jeder Eigentümer einer Immobilie, für Eigentümergemeinschaften gilt daher: der Verwalter ist hierfür nicht verantwortlich.
  • die Abgabe der Erklärung muss digital erfolgen, über das offizielle Programm ELSTER (die Registrierung/Nutzung ist kostenlos: Elster.de)

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