Plattenbau statt Einfamilienhaus?

PRESSEMITTEILUNG

Debatte der Grünen um Wohnungsbau:

Plattenbau statt Einfamilienhaus?

Bruchsal/Neuthard, Februar 2021

Wo, auf welchen Flächen, was bauen? Mit dieser Frage hat die Partei der Grünen gerade eine hochemotionale Debatte vom Zaun gebrochen. Der Wohnraum – besonders in den Ballungszentren – ist knapp, die Baukosten sind in den letzten Jahren stetig gestiegen, nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Anforderungen. Doch auf diesen Fakten das Einfamilienhaus als eine der beliebtesten Wohnformen (15,9 Millionen Einfamilienhäuser, Stand 2019) der Bundesbürger infrage zu stellen, gehe entschieden zu weit, teilte der Bundesverband für Immobilienwirtschaft (BVFI) mit.

„Die Debatte muss schon differenziert geführt werden", ärgert sich Stephanie Miccoli, Regionaldirektorin des BVFI in der Region Bruchsal und lokale Immobilienmaklerin.

„Pauschal das Eigenheim infrage zu stellen und gegen Wohnblocks oder Mehrfamilienhäuser zu ersetzen ist lächerlich und geht an der Lebenswirklichkeit der Bürger vorbei."

Stephanie Miccoli

Wer wo leben möchte und welche Wohnform er sich leisten kann, bleibt eine sehr individuelle Frage und sollte so - in einem freien Land - nicht diskutiert werden. Der Staat sei aufgefordert, eine Regulierung zu schaffen, die es Menschen gerade ermögliche, den Traum von den eigenen vier Wänden zu realisieren, statt eindimensional auf große Wohneinheiten zu setzen. Kommunen weisen in der Regel gemischte Neubaugebiete aus, die sowohl Mietwohnraum als auch Individual-Hausbau Rechnung tragen, immer häufiger ist auch die kommunale Forderung nach sozialem Wohnraum inbegriffen.

„Die Grünen haben die schwierige Situation der Großstädte pauschal auf das ganze Bundesgebiet herunter gebrochen. Das Ausweisen von Flächen für den Wohnungsbau statt für den x-ten Bürokomplex wurde gerade in Innenstadtlagen jahrelang versäumt, vom Ausverkauf des sozialen Wohnungsbaus ganz zu schweigen"

so Miccoli weiter. 

Der BVFI Bundesverband für die Immobilienwirtschaft setzt sich mit Hilfe seiner regionalen Strukturen - im Raum Bruchsal vertreten durch Stephanie Miccoli, Immobilienkauffrau bei mAIA. Architektur+Immobilien - dafür ein, Diversifikationen zu schaffen, den sozialen Wohnungsbau zu reanimieren, die Grunderwerbsteuer wieder zu senken sowie das Anbieten von Eigenkapitalersatzdarlehen zu ermöglichen.

Politik sollte sich insgesamt weniger mit Verboten beschäftigen, vielmehr Wege proaktiv angehen, um Probleme tatsächlich lösen zu können.


Über den BVFI:

Der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. (BVFI) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Verbände für die Immobilienbranche entwickelt und wurde 2010 in Frankfurt am Main gegründet. Er vertritt die Interessen von Immobilien -unternehmern, -investoren, -maklern sowie Immobilienbesitzern. Für seine Mitglieder bereitet der Verband eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen und die Ergebnisse einer lebhaften Rechtsprechung praxisnah auf. Daneben bietet der BVFI eine Vielzahl von Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten, Events, Weiterbildung und Vertriebsunterstützung.


Über Stephanie Miccoli:

Die Immobilienkauffrau führt gemeinsam mit ihrem Mann, Architekt Joshua Miccoli, das Büro mAIA. Architektur+Immobilien mit Sitz in Karlsdorf-Neuthard sowie einer Zweigstelle in Pforzheim und bietet seit inzwischen 12 Jahren Immobilieneigentümern sowie Suchenden ein umfassendes Serviceangebot rund um Immobilien: Kauf, Verkauf und Vermietung sowie die Phasen dazwischen.

Pressekontakt:

Stephanie Miccoli
Miccoli Immobilien
Marienstraße 1
76689 Karlsdorf-Neuthard
Tel: (0049) 7251-322 88 30
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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