Geldwäsche - die Immobilienbranche im Fokus

Kampf gegen die Geldwäsche soll (endlich) verstärkt werden

Das Handelsblatt titelt "Wie Christian Lindner härter gegen Geldwäscher vorgehen will"

Der Artikel beschäftigt sich mit dem neuen "Finanzkriminalitätsbekämpfungsgesetz", einem Entwurf von Christian Lindner, Vorsitzender der FDP in Deutschland. Dieser Entwurf zielt darauf ab, die Bekämpfung von Finanzkriminalität zu verstärken.

Die aktuelle Situation in Deutschland zeigt, dass kriminell erworbenes Geld durch Investitionen in Autos, Immobilien und teuren Schmuck leicht gewaschen werden kann. Die geplante Reform zielt darauf ab, diesen Zustand zu ändern und den Ruf Deutschlands als "Geldwäsche-Paradies" zu beenden.

Der Entwurf sieht die Gründung eines "Bundesamtes zur Bekämpfung von Finanzkriminalität (BBF)" vor, das im Jahr 2024 mit spezialisierter Expertise in der Geldwäschebekämpfung starten soll. Ein "Ermittlungszentrum Geldwäsche (EZG)" innerhalb des BBF soll sich auf illegale Finanzströme konzentrieren, um kriminelle Strukturen und Geldwäscher aufzuspüren. Lindner plant auch die Einführung einer "administrativen Vermögensermittlung" und eines "Immobilientransaktionsregisters", um Geldwäsche effektiver zu bekämpfen.

Lindner beabsichtigt, eine Mentalitätsänderung in Bezug auf die Bekämpfung von Finanzkriminalität herbeizuführen. Bisher lag der Fokus oft nicht auf Geldwäsche, sondern auf anderen Straftaten wie Drogenhandel. Mit dem neuen Finanzkriminalamt möchte Lindner gezielt illegale Finanzströme bekämpfen.

Die Reformen sollen auch die Mängel beheben, die Deutschland international kritisiert wurden. Die bisherige Geldwäschebekämpfungseinheit "Financial Intelligence Unit (FIU)" war mit einer großen Anzahl von nicht bearbeiteten Verdachtsmeldungen überlastet. Lindners Reform zielt darauf ab, diese Probleme zu beheben, aber der Aufbau der neuen Behörde wird Zeit in Anspruch nehmen, und der Fachkräftemangel könnte eine Herausforderung darstellen.

Die geplanten Reformen sind die Reaktion auf die Probleme und Kritik in Bezug auf die Effizienz der deutschen Geldwäschebekämpfung.. 

Hier geht es zum vollständigen Artikel des Handelsblatt:


Das Problem liegt nicht an mangelnden Meldungen, sondern der zeitnahen Verfolgung

FIU: Wieder drohen Zehntausende Fälle liegen zu bleiben

Im Handelsblatt-Artikel (oben) geht es auch um die Schwachstellen bei der Bekämpfung der Geldwäsche

„Von den durch die Task Force bislang endbearbeiteten 58.288 Verdachtsmeldungen wurden 26.388 an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden abgegeben"

aus dem Handelsblatt-Artikel

Dazu passend möchten wir auf eine Sendung von "die Anstalt" (ZDF) hinweisen, die sich bereits im Mai 2023 mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, sehenswert!

Die Anstalt vom 23. Mai 2023 - ZDFmediathek

Das Anstaltsensemble widmet sich dem "schnöden Mammon" und wirft einen Blick auf die Themen Geldwäsche, Schwarzgeld und Steuerhinterziehung.

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